PARTEI-Ratsgruppe Göttingen fordert: Verkehrsbereiche bei Göttinger Schulen für Elterntaxis sperren
Die PARTEI-Ratsgruppe will im Rat der Stadt Göttingen die Verwaltung beauftragen zu prüfen, ob Verkehrsbereiche rund um Göttinger Schulen temporär für den Autoverkehr gesperrt werden können. Damit soll dem Problem der "Elterntaxis" begegnet werden. Ratsfrau Helena Arndt von der Partei DIE PARTEI erklärt, dass Elterntaxis insbesondere vor Grundschulen immer wieder zu lebensbedrohlichen Situationen für die Kinder führten. Diese könnten aufgrund der geringen Körpergröße nicht über Autos hinüberschauen und meist die Geschwindigkeit sowie Entfernungen noch nicht gut einschätzen. Das Problem sei in Göttingen allgegenwärtig und scheinbar auch mit Kontrollen und Bußgeldern nicht in den Griff zu bekommen, so die PARTEI. Neben zusätzlichen Belastungen in der Verkehrslage wäre das Konzept von Elterntaxis auch aus ökologischer und pädagogischer Sicht nicht sinnvoll. Kinder seien jedoch ab der 1. Klasse fähig, den Schulweg allein zu bewältigen, ab der 5. Klasse seien die Wege dann zwar oft länger, dafür sei das hohe Verkehrsaufkommen selbst für geübte Fahrradfahrende schwierig zu bewältigen. DIE PARTEI fordert nun andere Lösungen zu finden, denn trotz vieler Appelle an die Eltern hätte sich an der Situation bisher kaum etwas geändert.