Göttinger Extinction Rebellion demonstriert Donnerstag vor der Sitzung des Umweltausschusses
Um ihren Unmut über den Klimaplan 2030 zu verdeutlichen, will die Göttinger Extinction Rebellion Gruppe am Donnerstag vor der Sitzung des Umweltausschusses demonstrieren. Dort wird im Anschluss ein Zwischenstand zum Klimaplan sowie eine Evaluation des Masterplans 100 Prozent Klimaschutz erwartet. Extinction Rebellion gehen die Bemühungen der Stadt nicht weit genug. Die im Masterplan angestrebte Klimaneutralität bis 2050 sei zu spät, um die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu verhindern. Der Stadtrat und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sollten nach Willen der Gruppe daher den Klimanotfall anerkennen und öffentlich eingestehen. Für Donnerstag ist dabei eine Demonstration der Schuhe vorgesehen. Versehen mit einer persönlichen Nachricht sollen dabei Schuhe vor dem Neuen Rathaus platziert werden, um sich selbst durch die Schuhe zu symbolisieren. Hintergrund ist die Corona-Pandemie. Extinction Rebellion will nur mit wenigen Menschen vor Ort sein. Die Gruppe zeigt sich in einer Mitteilung erschüttert über die bisherige Bilanz der Göttinger Klimapolitik. Beginn der Demonstration der Schuhe unter dem Motto „Klimanotfall – 2050 ist zu spät“ ist Donnerstag um 15:30 Uhr vor dem Neuen Rathaus. Der Umweltausschuss tagt ab 16 Uhr.