Trittin kritisiert Kultusminister Tonne wegen Schulsituation in Corona-Zeiten
Der südniedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin hat sich kritisch zur Situation der Schulen in Corona-Zeiten geäußert und in diesem Zusammenhang den niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne kritisiert. Die Kritik von Lehrerverbänden und SchülerInnen an Niedersachsens Schulpolitik in der Coronakrise sei leider zutreffend, so Trittin. Dutzende Schulen müssten auf Rückmeldungen warten, bevor sie wissen, was und wieviel sie wegen steigender Infektionen schließen müssen. Der Versuch Präsenzunterricht auch auf Kosten der Gesundheit von Lehrenden und Lernenden durchzudrücken, gehöre Trittin zufolge in die Tonne. SchülerInnen und Eltern sowie LehrerInnen bräuchten nun endlich Planungssicherheit. Klare Vorgaben und intelligente Systeme für Schulen seien nötig. Trittin zufolge sei es besser jetzt andere Konzepte wie digitales Lernen auszuweiten, bevor noch mehr Schulen wegen Corona-Fällen geschlossen werden müssten. Viel zu wenig sei bisher getan worden, sowohl bei der Digitalisierung als auch für altersangepasste Lernkonzepte insbesondere bei Schulschließungen.