Geschrieben von Anja Würfel
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Die Bürgerinitiative (BI) Dragoneranger hat die Absage des Weender Ortsrates hinsichtlich der Bebauungspläne zum Dragoneranger begrüßt, gibt aber zu bedenken, dass diese Entscheidung nur ein symbolischer Punktgewinn bleibe. Das Vorhaben in der vorliegenden Form in dieser Deutlichkeit abzulehnen, sei der richtige Schritt. Der Ortsrat habe hier Haltung im Sinne seiner BürgerInnen gezeigt, so die BI. Würden der Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und die SPD-Ratsfraktion nun weiterhin unbeweglich in der Sache bleiben, so hinterließen sie der BI zufolge einen kommunalpolitischen Scherbenhaufen, welcher bei der nächsten Wahl konsequent quittiert werde. Die vorgezogene Auslegung dieses Bebauungsplans beinhalte neben einem Betonwerk in unmittelbarer Nähe zu einem entstehenden Wohnquartier die Ansiedlung von weiteren emissionsstarken Betrieben. Auch zusätzlicher Lärm, Feinstaub und die prognostizierte Verkehrsbelastung seien inakzeptabel, so die BI weiter. Vor der Sitzung des Weender Ortsrates hatte die BI eine Kundgebung abgehalten, an der nach eigenen Angaben über 200 Menschen teilnahmen.