Harzklub verabschiedet Resolution „Der Harz(er) Wald geht nicht ohne uns“ auf Jahreshauptversammlung
Der Harzklub hat unter dem Titel „Der Harz(er) Wald geht nicht ohne uns“ eine Resolution auf seiner Jahreshauptversammlung verabschiedet. Mit dieser will er eine breite gesellschaftliche Allianz bilden, um die Situation des Harzer Waldes zu verbessern. Dazu hat der Verein fünf Haupt-Forderungen an die Landesregierungen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen formuliert. So solle ein Waldschadensfonds eingerichtet und Waldbauprogramme weitergeführt werden, wozu auch eine länderübergreifende Abstimmung notwendig sei. Außerdem fordert der Harzklub freies Betretungsrecht und dementsprechend Rechtssicherheit für Waldbesitzer hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Daneben solle die Leistungsfähigkeit der Wälder erhalten bleiben, sodass BesucherInnen sich dort erholen können, es eine Vielfalt an Lebensräumen gibt und eine nachhaltige Holzproduktion stattfindet. Fünfter Punkt ist zudem die Einrichtung eines länderübergreifenden Krisenstabs. Ziel müsse es sein, „Enkeltauglichkeit sicherzustellen“ und dafür artenreiche Mischwälder zu pflanzen, erklärt der Harzklub. Ihm gehören insgesamt 12.000 Mitglieder in 86 Zwergvereinen an. Aufgrund von Stürmen, Trockenheit und Borkenkäferbefall haben große Flächen im Harz bereits keinen Fichtenbestand mehr. Auch andere Baumarten haben Schäden davongetragen.