Geschrieben von Anja Würfel
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Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin hat Fragen an die Bundesregierung wegen des Verhaltens des Landkreises Northeim zu der Broschüre „Extreme Rechte in Südniedersachsen“ gestellt. Der Landkreis hatte Anfang Oktober die Broschüre blockiert. Gegen die Broschüre hatte weder der Zuschuss zahlende Bund noch der mitherausgebende Landkreis Göttingen rechtliche Bedenken, so Trittin. In Folge dessen wurde eine Woche später beim Projektträger „Werk-statt-Schule“ Northeim die verantwortliche Mitarbeiterin ohne Angaben von Gründen bis zum Ende ihres Vertrages beurlaubt. Obwohl die Blockade der Broschüre inzwischen beendet wurde, ist die Mitarbeiterin weiterhin grundlos beurlaubt. Für Trittin löse der Umstand, dass Fördermittel für grundlose Beurlaubungen gezahlt würden, die Frage nach der Verlässlichkeit des Landkreises und des Projektträgers bei diesem wichtigen Projekt auf.