Geschrieben von Julia Kleine
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Die Landkreise Göttingen und Northeim haben Standorte für Impfzentren ausgewählt. Für den Landkreis Göttingen werden dem Land Niedersachsen die Sporthallen der OBS Herzberg und an den BBS II Göttingen vorgeschlagen. Die ausgewählten Gebäude müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wichtig seien die Lage im Hinblick auf die Zentralität innerhalb des Gebietes, aus dem die zu impfenden Personen kommen, die Erreichbarkeit sowie die Flexibilität im Hinblick auf die Erweiterbarkeit der Impfkapazitäten, erklärte die Göttinger Kreisrätin Marlies Dornieden. Die Sporthallen seien groß genug, um bei Bedarf und je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe mehrere Impfstraßen mit jeweils bis zu zwölf Impfplätzen einzurichten. So könnten mehr als 1.000 Menschen pro Tag geimpft werden. Im Landkreis Northeim soll die Northeimer Stadthalle zum Corona-Impfzentrum werden. Es soll vom Deutschen Roten Kreuz betrieben werden. Zuvor habe die Kreisverwaltung mehrere konstruktive Gespräche mit den ansässigen Hilfsorganisationen geführt, hieß es in einer Mitteilung. Die Johanniter Unfallhilfe und der Arbeiter-Samariter-Bund stellen außerdem mobile Impfteams, die vorrangig in Einrichtungen, wie zum Beispiel Pflegeheimen, vorgesehen sind. Unterstützt werden die Organisationen vom THW, das bei der Herrichtung des Impfzentrums unterstützen wird.