Northeimer SPD-Kreistagsfraktion will nicht verbrauchte Mittel für Jugendarbeit übertragen
Die SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Northeim will zur Förderung der allgemeinen Jugendarbeit nicht verbrauchte Mittel des vergangenen Jahres in das Jahr 2021 übertragen. Die Fraktion hat dazu einen Antrag in die kommende Kreissitzung eingebracht. Hintergrund sind Folgen des Lockdowns auf die Vereine und Verbände der Jugendarbeit. Die Fraktion verweist dabei auf Studien, die belegen, dass die Kontaktbeschränkungen jüngere Menschen belasten, weil soziale Kontakte fehlen. Dies könne laut der Fraktion dazu führen, dass Delikte begangen, Gesetze übertreten und Suchtmittel konsumiert würden. Deshalb sollen die Mittel gemäß der „Richtlinie zur Förderung der allgemeinen Jugendarbeit“ in neue innovative Formen von Kinder- und Jugendarbeit fließen. Gleichzeitig müssen Initiativen und Projekte aus der Zeit vor der Pandemie am Leben erhalten werden, damit die Arbeit nach Überwindung des Virus nahtlos fortgesetzt werden kann. Dafür sollen die Jugendhilfeträger eine entsprechende finanzielle Ausstattung der Vereine und Verbände ermöglichen.