Geschrieben von Tanita Schebitz
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Die Initiative „Uni Göttingen unbefristet“ hat einen offenen Brief an den neu gewählten Universitätspräsidenten Metin Tolan veröffentlicht, in dem sie ihn dazu auffordert, sich intensiv mit der Situation der Beschäftigten an der Georgia-Augusta auseinanderzusetzen und vom Bund im Rahmen des Hochschulpaktes zur Verfügung gestellte Gelder zu deren Vorteil einzusetzen. Die Mittel sollten für den Ausbau unbefristeter, sicherer Arbeitsstellen in Lehre und Verwaltung eingesetzt werden, so die Initiative. Wegen zahlreicher Sparmaßnahmen gibt es nach deren Angaben viele unbefristete und prekäre Beschäftigungsverhältnisse an der Universität, Zahlen des Personalrats der Universität Göttingen zufolge seien im Jahr 2019 87,6 Prozent der wissenschaftlich Beschäftigten befristet angestellt gewesen. Auch in der Verwaltung sei von einer Vielzahl befristeter Arbeitsverhältnisse auszugehen. Diese zeitlich begrenzten Stellen wirken sich laut Angaben von „Uni Göttingen unbefristet“ negativ auf die Beschäftigten aus, eine langfristige Lebensplanung sei so nicht möglich, der psychische Druck auch aus Sorge um eine Anschlussbeschäftigung belaste die ArbeitnehmerInnen sehr.