Geschrieben von Jennifer Bullert
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Studierende in Göttingen, die BAföG erhalten, wenden rund 38 Prozent des BAföG-Höchstsatzes für die Miete auf. Das geht aus einer nun veröffentlichten Analyse des Immobilienportals immowelt hervor. Mit einem Median von 330 Euro Nettokaltmiete bei Neuvermietung liegt Göttingen bei den analysierten Angebotsmieten in deutschen Hochschulstädten im Mittelfeld. Spitzenreiter ist München, wo Studierende bis zu 87 Prozent des BAföG-Höchsatzes von 861 Euro für die Miete aufwenden müssen. Immowelt untersuchte als Berechnungsgrundlage bei sich inserierte Angebote von bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und bis zu zwei Zimmern. In die Auswertung flossen nur vermehrt nachgefragte Angebote ein. Das Immobilienportal weist darauf hin, dass die Nebenkosten in der Erhebung nicht berücksichtigt sind. Aufgrund der Konkurrenz um kleine Wohnungen mit Berufspendlern sieht das Immobilienportal zunehmenden finanziellen Druck auf Studierende. Allerdings könnte die vermehrte Home-Office-Nutzung die Situation künftig entspannen. Aber auch wegen der coronabedingten Schließungen in Einzelhandel und in der Gastronomie habe sich die Situation für Studierende verschärft, da dort besonders viele Studentenjobs weggefallen sind, erklärte das Immobilienportal.