Geschrieben von Julia Kleine
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Das Europaquartier am Holtenser Berg soll nach Willen der BUND Kreisgruppe Göttingen zu einem energetischen, grünplanerischen und sozialen Vorzeigeprojekt werden. Das geht aus einer Stellungnahme der Gruppe hervor, die auch an die Fraktionen und das Baudezernat der Stadt Göttingen geschickt wurde. Der BUND formulierte in diesem Zusammenhang einige Ziele zum Schutz der natürlichen Ressourcen, für die Verbesserung des Kleinklimas und die Förderung der Biodiversität. So soll beispielsweise die Gewinnung und Nutzung von Regenwasser im geplanten Gebiet integriert und vorgeschrieben werden. Auch die Grünflächen sollten möglichst naturnah gestaltet werden, erklärte die Biologin Stephanie Schell für den BUND. Zudem sollten auch Nistangebote für Insekten, insbesondere Wildbienen, errichtet werden. Hierfür kämen unter anderem Trockenmauern, offene Bodenstellen, Totholzstapel und Insektenhäuser infrage. Der BUND kündigte an, die zukünftigen Planungs- und Umsetzungsphasen genau zu verfolgen und die Umsetzung der Maßnahmen bis zur Realisierung aktiv einzufordern.