650 Menschen demonstrierten am 1. Mai in Göttingen unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“
Rund 650 Demonstrierende sind zum Tag der Arbeit am Samstag unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ durch Göttingen gezogen. Auch in Osterode, Einbeck, Northeim und Uslar veranstalteten die Gewerkschaften Kundgebungen. Zu den Hauptforderungen zählte dabei, dass die Arbeitnehmer*innen nicht die Kosten für die Folgen der Pandemie tragen sollten. Hier sehen die Gewerkschaften Reiche und Profiteure der Krise in der Pflicht. Der DGB-Bezirksvorsitzende Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Mehrdad Payandeh, betonte dabei auch, dass sich durch die Pandemie soziale Schieflagen weiter verschärft hätten. Es brauche einen armutsfesten Mindestlohn, einen Rückgang prekärer Beschäftigungsverhältnisse, eine höhere Tarifbindung und für Jugendliche eine Ausbildungsplatzgarantie, so Payandeh.