Geschrieben von Tanita Schebitz
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Die Städte Einbeck und Hann. Münden bewerten ihre jeweilige Bewerbung als Modellkommune für Öffnungsszenarien in der Corona-Pandemie als sehr hilfreich für die nun möglichen vorsichtigen Öffnungsschritte von Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus. Der Start als Modellkommune ist wegen der hohen Inzidenzwerte in den beiden Städten zwar immer wieder verschoben worden, in einer gemeinsamen Presseerklärung heißt es aber, von der geleisteten Vorarbeit würden nun alle profitieren. Zum einen seien in der neuen Corona-Verordnung des Landes viele Elemente aus den Konzepten der insgesamt 14 Modellkommunen übernommen worden, zum anderen konnte in den beiden Städten selbst beispielsweise die Testkapazität sowie die Infrastruktur zur digitalen Kontaktnachverfolgung ausgebaut werden. So sei die luca-App bei einigen Geschäften und Betrieben bereits eingeführt worden und entsprechende Schlüsselanhänger mit QR-Code werden an Personen ohne Smartphone verteilt, teilte Einbecks Bürgermeisterin Sabine Michalek mit. Der Hann. Mündener Bürgermeister Harald Wegener ergänzte, dass besonders der frühzeitige Austausch mit Gastronomie, Handel, Kultur und Gesundheitswesen vor Ort zweckdienlich gewesen sei. Beide Stadtoberhäupter appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, besonnen und umsichtig mit den neuen Möglichkeiten umzugehen und sich weiterhin an alle geltenden Regeln zu halten, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.