Geschrieben von Julia Kleine
Datum:
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Land Niedersachsen fördern die Anschaffung eines Instrumentariums für Kryo-Elektronenmikroskopie/-tomographie am Göttinger Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging MBExC. Nach Angaben der Universitätsmedizin Göttingen wurden die Instrumente bereits im April angeliefert und in Räumlichkeiten in der Fakultät für Physik der Universität Göttingen aufgestellt. Die Beschaffung und der Umbau wurden mit insgesamt rund 7,3 Millionen Euro gefördert. Die Kryo-Elektronenmikroskopie ist eine der leistungsstärksten Technologien für die High-End-Strukturaufklärung von natürlichen und synthetischen Einzelpartikeln. Sie erlaubt nicht nur die Analyse der atomaren Strukturen in isolierten Makromolekülen und Komplexen, sondern sogar deren Beobachtung in ihrem natürlichen Kontext in lebenden Zellen.

(v.l). Prof. Dr. Rubén Fernández-Busnadiego, Dr. Tat Cheng und Dr. Eri Sakata mit dem angelieferten Kryo-fokussierten-Ionenstrahl-/Rasterelektronenmikroskop. (Bild: umg/spförtner)