Untersuchung unter Göttinger Beteiligung: Vielfalt in der Agrarlandschaft unterstützt Vielfalt der Wildbienen
Je vielfältiger die Agrarlandschaft, desto höher der Artenreichtum der Wildbienen: Zu diesem Ergebnis ist nun ein Forschungsteam der Universität Göttingen und des Julius-Kühn-Instituts Braunschweig gekommen. Bei der Untersuchung von 30 etwa einen Quadratkilometer großen Agrarlandschaften bei Göttingen, Leipzig und Itzehoe stellte das Team fest, dass die Blütenform der Pflanze mit ausschlaggebend für das Vorkommen bestimmter Wildbienenarten ist. So ziehen Ackerbohnen beispielsweise soziale Wildbienen und vor allem langrüsselige Hummeln an, während Rapslandschaften überwiegend solitär lebende Wildbienen anziehen.