Ausufernde Feiern auf Uni-Gelände: Universitätspräsident erwägt Sperrung des Platzes
Nachdem es in den vergangenen Wochen wiederholt zu feiernden Ansammlungen auf dem Göttinger Universitätsgelände gekommen ist, bei denen auch Polizei und Rettungsdienste gerufen werden mussten, will die Universitätsleitung durchgreifen. Für diese Woche seien Gespräche mit Stadt und Polizei über Maßnahmen geplant, hieß es in einer E-Mail des Universitätspräsidenten Metin Tolan an alle Studierende. Ziel sei es, eine „nachhaltig sichere Atmosphäre“ auf dem Campus zu schaffen. Dabei sei es auch eine Option, den Platz der Göttinger Sieben zwischen der Staats- und Universitätsbibliothek und dem Zentralen Hörsaalgebäude zu sperren, sollte sich die Situation nicht verbessern. An den vergangenen Wochenenden habe es Tolan zufolge wiederholt tätliche Auseinandersetzungen gegeben. Zudem seien Feuerwerkskörper gezündet und Abstandsregeln missachtet worden. Für den Wunsch nach entspannten Zusammenkünften im Freien äußerte der Universitätspräsident Verständnis, kritisierte allerdings die zunehmenden Verunreinigungen und appellierte an die Studierendenschaft, verantwortungsvoll und mit gutem Beispiel voranzugehen.