Zusammenschluss der Kirchenkreise: Mündener Synode schlägt Namen "Göttingen-Münden" vor
Im Zuge des Zusammenschlusses der Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Münden und Göttingen hat die Mündener Synode einen Vorschlag für den Namen des neuen Kirchenkreises gemacht. Bei der Abstimmung fand der Name „Göttingen-Münden“ den größten Zuspruch. Der Prozess des Zusammenschlusses habe auch eine emotionale Komponente, erklärte der Vorsitzende der Mündener Synode, Dietmar Lambach. Er bezog sich dabei auf die Befürchtung des Mündener Kirchenkreises, zu viel der eigenen Identität aufzugeben, wenn man sich mit dem deutlich größeren Kirchenkreis Göttingen zusammenschließt. Daher solle sich der Kirchenkreis Münden auch im Namen des neuen Kirchenkreises wiederfinden. Die Göttinger Synode hat sich dagegen bereits mehrheitlich für den Namen „Kirchenkreis Göttingen“ ausgesprochen. Wie der neue Kirchenkreis letztendlich heißen soll, entscheidet das Landeskirchenamt.