Geschrieben von Roman Kupisch
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Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat heute im Göttinger Maschpark Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Das gab die Stadt Göttingen bekannt. An einer Untersuchungsstelle wurden zwei Handgranaten und der Kopf einer Panzerfaust ausgegraben. Die Munition wurde heute um 14:32 gezielt gesprengt. Die Detonation war weithin im Stadtgebiet hörbar. Nach Angaben der Stadt verlief die Sprengung ohne weitere Schäden. Anwohner, die zwischenzeitlich evakuiert werden mussten, können nun wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Fund der Munition erfolgte am zweiten Tag einer großangelegten Untersuchung des Kampfmitteldienstes. An der Untersuchung ist auch die Spezialfirma Schollenberger beteiligt. Bei einer bereits gestern durchgeführten Gefahrenerkundung im Maschpark konnte der Verdacht auf Kampfmittel zunächst nicht bestätigt werden. Die Untersuchungen von drei weiteren Verdachtspunkten sind heute fortgesetzt worden. Dabei wurden die beiden Handgranaten und der Panzerfaust-Kopf gefunden.