Vereinzelte Übergriffe bei Demonstration von Maßnahmenkritikern und Gegenkundgebung in Göttingen
Gestern ist es in Göttingen bei einer versammlungsrechtlichen Aktion von Kritikern der „Corona-Maßnahmen“ und einer Gegenkundgebung zu vereinzelten Übergriffen und verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Dies berichtet die Polizei Göttingen. So hätten sich ab etwa 18 Uhr ungefähr 80 „Maßnahmengegner“ vor dem Neuen Rathaus versammelt, an der Gegenkundgebung haben nach Schätzung der Polizei zwischen 100 und 120 Personen teilgenommen. Die „Maßnahmenkritiker-Demo“ habe sich dann gegen 18:30 Uhr in Bewegung gesetzt, gefolgt von der Gegendemo. Nach Angaben der Polizei haben sich anschließend beide Gruppen ein „Katz-und-Maus-Spiel“ durch die nahe Innenstadt geliefert. Dabei hätten die Einsatzkräfte wiederholt ein direktes Aufeinandertreffen der Versammlungen verhindern müssen. Gegen 19:30 Uhr hätten sich beide Versammlungen schließlich aufgelöst. Weitere „Corona-maßnahmenkritische“ Versammlungen im Landkreis Göttingen seien nach Angaben der Polizei friedlich verlaufen.