Forschende der Universität Göttingen untersuchen Verbreitung von Trainingsmethoden zu Anbaupraktiken
Forschende der Universität Göttingen, Mannheim und Santa Clara haben in Äthiopien untersucht, wie Trainingsmethoden zu produvitätssteigernden und bodenschonenden Anbaupraktiken verbreitet werden können. Diese Methoden seien nötig, da die Landwirtschaft in der Sub-Sahara Afrikas von sinkender Bodenfruchtbarkeit betroffen ist. Dadurch sind die kleinbäuerlichen Betriebe, welche in diesem Gebiet die Landwirtschaft prägen, immer häufiger von Hunger und Armut betroffen. Zur Verbesserung der Produktivität und Bodenfruchtbarkeit müssten die Landwirt:innen verschiedene Praktiken anwenden, wie verbessertes Saatgut oder Dünger, so die Forschenden. Zur korrekten Kombination der Praktiken und Anpasung an lokale Bedingungen, untersuchten die Forschenden, wie die Wissensvermittlung effektiv erfolgen kann. Dabei stellten sie fest, dass sowohl die Wissensvermittlung über ausgebildete „Modell-Farmer“, welche ihr Wissen in den Gemeinden weitergeben, als auch über „Modell-Farmer“ und ein zusätzliches Lernvideo, die Nutzung der Praktiken steigern. Das Forschungsprojekt ist in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit entstanden.