Geschrieben von Julia Kleine
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Der Stadtschülerrat Göttingen hat zum Schulstart nach den Ferien deutliche Kritik an der Landesregierung geübt. Diese befasse sich viel zu wenig damit, Schulen pandemiegerecht auszustatten, sondern eher damit, über Öffnungen und Schließungen zu diskutieren, heißt es in einer Mitteilung. Der Stadtschülerrat fordert, dass die tägliche Testpflicht nach dem Schulstart in Niedersachsen für alle Schülerinnen und Schüler gelten soll, egal ob geimpft, genesen oder nicht geimpft. Die potenzielle Gefahr, das Virus in einem vollen Klassenraum weiterzutragen, gehe immer noch von jedem Schüler und jeder Schülerin aus, so die Begründung des Stadtschülerrats. Ebenfalls kritisiert wird der Stand der Digitalisierung. Einige Schulen, vor allem auch in der Göttinger Schullandschaft, würden sich beim Thema Digitalisierung noch auf dem Stand von vor der Pandemie befinden. Dies seien keine guten Aussichten für ein zukünftiges Distanzlernen, erklärte der Stadtschülerrat.