Geschrieben von Roman Kupisch
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Die Universität Göttingen erhält 1,2 Millionen Euro Projektförderung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Gelder werden für ein Projekt am Georg-Elias-Müller Institut für Psychologie bereitgestellt. Die Förderlaufzeit beträgt fünf Jahre. Leiter des Projekts ist der Psychologe Michael Waldmann. Das Ziel ist eine neue Theorie des kausalen Denkens zu erstellen. Dazu sollen sich Vertreter aus den Fächern Psychologie, Philosophie, Computermodellierung und Anthropologie in einem interdisziplinären Verbund zusammenschließen. Die grundlegende Frage dabei ist, wie das menschliche Denken überhaupt zur Annahme von Kausalitätsbeziehungen kommt. Dass dafür statistische Häufigkeiten von Ereignisfolgen ausschlaggebend sind, oder dass dafür das Wissen um kausale Mechanismen eine Rolle spielt, sind zwei Annahmen, die zu einer vereinheitlichen Theorie zusammengeführt werden sollen.