Plakataktion in Göttingen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
In der Nacht auf Donnerstag hat der Verband Jüdischer Studierende Nord anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus eine Plakataktion in Göttingen veranstaltet. Nach Angaben des Verbands wurden im gesamten Stadtbild an jüdischen Orten Plakate aufgehängt, um damit die Art der Erinnerungskultur zu kritisieren, die oft an diesem Gedenktag ausgeübt werde. Neben Slogans wie „Erinnern heißt verändern“ oder „Es begann nicht in Auschwitz“ befinden sich auch QR-Codes auf den Plakaten. Sie führen zu einem Manifest zur Erinnerungspolitik des Verbandes. Ähnliche Plakataktionen gab es in 14 weiteren Städten, darunter Berlin, Hamburg und Hannover.