Geschrieben von Julia Kleine
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Ein Team der Universität Göttingen beteiligt sich am „Europäischen Referenz-Genom-Atlas“ (ERGA). Im Rahmen des Projekts sollen wichtige genetische Daten für die Erforschung der Artenvielfalt in Europa bereitgestellt werden. Bislang sind solche Daten nur für einen kleinen Teil der Arten verfügbar. Nun sollen hochwertige Genomanalysen für rund 200.000 Arten in Europa geschaffen werden. Die Analyse der genetischen Vielfalt einer Art könne als Frühwarnsystem dienen, um die Widerstandsfähigkeit abzuschätzen, den Rückgang der Arten vorherzusagen und gegebenenfalls gegenzusteuern, heißt es in einer Mitteilung der Universität Göttingen. Insgesamt beteiligen sich rund 600 Forscherinnen und Forscher aus 48 Ländern an dem „Europäischen Referenz-Genom-Atlas“.