Geschrieben von Roman Kupisch
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Der Göttinger Ermittlungsgruppe gegen Telefonbetrug ist am vergangenen Mittwoch ein weiterer Fall eines sogenannten Schockanrufs gemeldet worden. Eine Seniorin habe demnach den Anruf eines angeblichen Staatsanwaltes erhalten. Dieser habe ihr mitgeteilt, dass ihr Sohn ein Kind totgefahren habe. Zur Vermeidung einer Haftstrafe müsse sie nun einen hohen Bargeldbetrag übergeben. Die Frau habe dann dem Mitarbeiter eines angeblichen Anwaltes Schmuck und Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro überreicht. Die Übergabe erfolgte am Schlesierring zwischen 16:00 und 18:00 Uhr. Der Mann, dem die Frau die Wertgegenstände aushändigte, wird beschrieben als 160cm groß, ca. dreißig Jahr alt und mit einer hellen Mischwolljacke und einer Mütze bekleidet. Personen, die am vergangenen Mittwoch zur Tatzeit im Schlesierring zugegen waren, werden gebeten sich bei der Polizei als Zeugen zu melden. Die Polizei rät bei entsprechenden Anrufen sofort mit den Angehörigen selber zu sprechen oder den Anruf zu beenden und über 110 bei der Polizei direkt nachzufragen. Zudem sollte niemals Geld abgehoben oder überwiesen werden, um Ermittlungen zu unterstützen.