Geschrieben von Roman Kupisch
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Der Rat der Stadt Göttingen und die Georg-August-Universität haben in einer gemeinsamen Resolution Russlands Angriff auf die Ukraine verurteilt. Darin heißt es unter anderem Russlands Vorgehen richte sich gegen die territoriale Integrität eines souveränen Staates. Es sei daher Völkerrechtswidrig und durch nichts gerechtfertigt. Darüber hinaus verurteilten der Rat und die Universität auch die russische Annexion der Krim und die Anerkennung der Separatistengebiete Donezk und Luhansk. Die ukrainische Krim wurde bereitsAnfang 2014 von russischen Truppen besetzt. Die Separatistengebiete im Osten des Landes wurden von Russland wenige Tage vor dem Einmarsch in die Ukraine als eigenständige, souveräne Staaten anerkannt. Durch diesen Akt erklärte Russland sie als nicht mehr der Ukraine zugehörig. In der gemeinsamen Resolution zeigte sich die Stadt Göttingen dazu bereit ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen – auch über das bestehende Landeskontingent hinaus. Als Zeichen der Solidarität wird die Stadt Göttingen zudem am 18. März, dem achten Jahrestag der Annexion der Krim, an allen öffentlichen Gebäuden die ukrainische Flagge hießen.