Geschrieben von Jennifer Bullert
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Angesichts des heutigen Streiks ihrer Beschäftigten hat die UMG Gastronomie GmbH ein Einlenken gefordert. Sie habe in einem Eckpunkte-Papier bereits ein Angebot unterbreitet, dass bis an ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gehe, so die Arbeitgeberseite in einer Mitteilung. Unter anderem beinhaltet dies eine Einmalzahlung von 600 Euro im März, eine sechs- bis sechseinhalb-prozentige Tabellenentgelterhöhung im August, steigende Jahressonderzahlungen im November 2022 und 2023 sowie eine Erhöhung der Mindesturlaubstage von 28 auf 30 Tage. Kritisch sieht die UMG Gastronomie GmbH die seit Januar anhaltenden Streiks, die durch ihre kurzfristige Ankündigung zudem die Grundversorgung von Patientinnen und Patienten gefährde. Die Gewerkschaft ver.di hatte für heute wieder zu einem Streik der Beschäftigten aufgerufen. An diesem haben ungefähr 100 Menschen teilgenommen. Ver.di bezeichnet die Entgelte als nicht existenzsichernd und fordert, sie um 40 Prozent zu erhöhen. Erst dann wären sie Gewerkschaftssekretär Thilo Jahn zufolge auf dem Niveau des Länder-Tarifvertrages, der an der UMG gelte.