Geschrieben von Roman Kupisch
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Im Zuge der fortdauernden Kampfmittelsondierungen in Göttingen, dankte die Stadt den Zeitzeugen für ihre Hinweise. Bisher haben sich nach Angaben der Stadt 23 Zeitzeugen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gemeldet. Dadurch hätten der Einsatzstab der Stadt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) wertvolle Hinweise zu Blindgängern erhalten. Nach Aussage von Sprengmeister Thorsten Lüdeke vom KBD seien Zeitzeugen für die Kampfmittelbeseitigung unentbehrlich. Sie würden mit ihren Erinnerungen wichtige Informationen geben, die Fotos und alte Dokumente nicht liefern könnten. Daher appelliert Lüdecke an Zeitzeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, sich mit der Stadt in Verbindung zu setzen. Nach Erkenntnissen des KBD seien im Laufe des Zweiten Weltkriegs bei 27 Luftangriffen auf Göttingen wohl mehr als 2.400 Bomben abgeworfen worden. Einige davon sind Blindgänger.