Für die Entwicklung neuer Ansätze - Deutsche Krebshilfe fördert Göttinger Forscherteam
Forscher der Universität Göttingen erhalten eine umfangreiche Förderung von der Deutschen Krebshilfe. Das gab die UMG gestern bekannt. Den Forschern sei es gelungen die Entwicklung neuer Therapieansätze bei der Behandlung von Bauspeicheldrüsenkrebs anzustoßen. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der gefährlichsten Krebsarten. Unter anderem, da sie meist spät erkannt werde. Zudem gebe es hier eine Vielzahl von Subtypen. Besonders eine Subvariante erweise sich als extrem behandlungsresistent. Eine wichtige Rolle spiele dabei eine Immunzellen-Variante bei der es umstritten ist, ob sie die Aggressivität der Subvariante einschränkt oder fördert. Das Göttinger Team habe dazu einen Ansatz für neue Behandlungsstrategien entwickelt. Ihre Forschungsergebnisse konnten die Wissenschaftler in zwei renommierten internationalen Fachzeitschriften veröffentlichen. Die Fördersumme der Deutschen Krebshilfe beträgt über 555.000 Euro.