Geschrieben von Jennifer Bullert
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Für den künftigen Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Göttingen-Münden wird mit einem weiteren Rückgang der Mitgliedszahlen gerechnet. Das teilte die Kirchenkreissynode Münden nun mit. Bis 2060 gehe der Kirchenkreis demnach von jährlich zwei Prozent weniger Gemeindemitgliedern aus. Hauptgrund sei dafür der demografische Wandel. Die Zahlen wurden jedoch vor der Pandemie und dem Ukraine-Krieg erhoben. Gekoppelt an die Mitgliedszahlen sind auch die Zuweisungen der Landeskirche. Bis Jahresende soll eine neue Finanzsatzung für den künftigen Kirchenkreis erarbeitet sein. Diese beinhaltet mehr finanzielle Selbstbestimmung für die Gemeinden. Mit einer Übergangsregelung von 2023 bis 2027 sollen dabei Ausgleichsmöglichkeiten entstehen, weil einige Gemeinden durch die Reform geringere Einnahmen und andere Mehreinnahmen verzeichnen werden. Auf der Synode wurden auch zwei Modelle für die Regionenbildung im Kirchenkreis vorgestellt, die nun weiter diskutiert werden sollen. Im kommenden Jahr fusionieren die beiden Kirchenkreise Göttingen und Münden, behalten aber ihre zwei Superintendenturen bei.