Göttinger Weststadt: Vertiefte Erkundungen bei Kampfmittel-Verdachtspunkten nötig - mögliche Evakuierung am Donnerstag
Bei der weiteren Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg hat die Stadt Göttingen für den 5. und 7. April vertiefte Erkundungen in der Weststadt angekündigt. Es handelt sich dabei um vier Verdachtspunkte. Sollten dabei kleinere Kampfmittel gefunden werden, würden diese direkt unschädlich gemacht werden, so die Stadt. Für den Fall, dass gefundene Kampfmittel dabei nicht an anderer Stelle beseitigt werden können, bereitet sich die Stadt auf eine kurzzeitige Evakuierung am kommenden Donnerstag vor. Betroffen wäre dabei ein Radius von 300 Metern westlich des Schützenplatzes zwischen der Kleingartenanlage und der Sparkassen-Arena. Bereits ab Montagnachmittag soll das Gebiet abgesperrt werden, zu dem auch der Skaterpark gehört. Das Areal soll dann rund um die Uhr überwacht werden. Anwohnende werden Anfang der Woche von der Stadt über die mögliche Evakuierung informiert. Die Stadt will eine Evakuierungsunterkunft bereitstellen und eine Info-Hotline einrichten.