Geschrieben von Julia Kleine
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Am Montag haben in Göttingen rund 90 Kritikerinnen und Kritiker der Corona-Maßnahmen an einer Demonstration teilgenommen. Das teilte die Polizei Göttingen mit. An einer parallel stattfindenden Gegenkundgebung beteiligten sich 17 Personen. Die Demonstration der Maßnahmenkritiker startete am Albaniplatz, anschließend bewegte sich der Aufzug durch das Ostviertel. Nach Angaben der Polizei blockierten auf der Kreuzung Friedländer Weg/Herzberger Landstraße etwa 15 Gegendemonstrierende die Straße. Daraufhin wurde die Aufzugsroute der Corona-Kritiker kurzfristig abgeändert. Der Polizei zufolge gab es im Nachgang der Demonstration die Anzeige einer ehemalige Teilnehmerin der Corona-Kritiker-Demo, die angab, Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Ihr sei ersten Informationen zufolge im Bereich des Albanikirchhofes von zwei unbekannten Tätern ins Gesicht geschlagen worden. Auch eine mitgeführte Regenbogenfahne sei ihr geraubt worden. Bisherige Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Die Göttinger Polizei nimmt zu diesem Vorfall sachdienliche Hinweise entgegen.