Göttinger Friedensforum plant für morgen Mahnwache am "Nabel"
Das Göttinger Friedensforum plant auch weiterhin Mahnwachen zum Krieg in der Ukraine. Die nächste soll morgen um 12 Uhr am sogenannten „Nabel“ in der Weender Straße stattfinden. Das Friedensforum will so zum Einen seine Solidarität mit der Ukraine signalisieren, zum Anderen ruft es zu Friedensverhandlungen auf. Wie es in einer Mitteilung erklärte, sei das Ziel unter anderem ein atomwaffenfreies Europa. Von der Bundesregierung fordert das Friedensforum den Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag und den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland zu deeskalieren. Kritik übt es vor allem daran, dass Deutschland 100 Milliarden Euro in die Verteidigung investieren und die Rüstungsausgaben auf mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen will. Das Geld sollte nach Ansicht des Friedensforums vielmehr für Krisenprävention, Bildung oder Gesundheit eingesetzt werden. Neben der inzwischen sechsten Mahnwache in der Innenstadt morgen Mittag plant das Göttinger Friedensforum auch eine Kundgebung für Oster-Samstag. Diese soll dann ebenfalls um 12 Uhr, allerdings auf dem Wilhelmsplatz abgehalten werden.