Universitätsmedizin Göttingen erhält 2,4 Millionen US-Dollar für Parkinson-Forschung
Um die Ursprünge der Parkinson-Krankheit zu erforschen, hat ein internationales Wissenschaftsteam mit Göttinger Beteiligung nun eine Förderung von neun Millionen US-Dollar erhalten. Das Geld hat dabei die Aligning Science Across Parkinson´s Initiative (ASAP) bereitgestellt. Wie die Universitätsmedizin Göttingen bekannt gab, werden dabei etwa 2,4 Millionen US-Dollar für die Forschung in Göttingen bereitgestellt. Die Wissenschaftler wollen untersuchen, inwiefern die Parkinson-Erkrankung in der Nase beginnt. Dabei soll auch geprüft werden, ob in diesem Zusammenhang Umwelteinflüsse für die Riechschleimhaut eine Rolle spielen. Hintergrund ist, dass über 80 Prozent der Erkrankten einen verminderten Geruchssinn beklagen. Mit ihrer Forschung wollen die Wissenschaftler dazu beitragen, künftig Tests zu entwickeln, um aus dem Nasensekret oder über einen Nasenabstrich eine Parkinson-Erkrankung feststellen zu können.