Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Göttingen sind über die Osterfeiertage massiv zurückgegangen. Grund ist nach Angaben der Stadt Göttingen eine Datenbereinigung. Somit sind heute nur noch 8.677 akute Infektionen gemeldet – das sind rund 28.000 Fälle weniger als noch am Donnerstag. Durch die Datenbereinigung seien diese Fälle entisoliert worden. Wie Stadtpressesprecher Dominik Kimyon auf Anfrage des StadtRadio erklärte, waren bislang lediglich Infektionen und Todesfälle meldepflichtig, nicht aber, wenn jemand wieder genesen war. Dadurch seien die zuletzt hohen Zahlen entstanden. Ab sofort wertet das Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis die Infizierten aber nach 14 Tagen automatisch als genesen, sollten diese nicht doch noch vermelden, positiv getestet zu sein. Insgesamt sind seit Donnerstag aber mehr als 2.200 neue Corona-Fälle im Landkreis Göttingen bestätigt worden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut heute bei 723,4, das Gesundheitsamt hat einen Wert von 1.016,1 ermittelt. Allerdings weist der Landkreis Göttingen darauf hin, dass die aktuellen Fallzahlen aufgrund der Feiertage und dadurch geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivitäten nicht die tatsächliche Lage widerspiegeln. Anders als der Landkreis Göttingen hat der Landkreis Northeim über Ostern zwei weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Damit sind bislang 129 Menschen an oder mit dem Virus verstorben. Neu bekannt geworden sind seit vergangenem Donnerstag 241 Infektionen. Das RKI gibt für den Landkreis Northeim für heute eine 7-Tage-Inzidenz von 702 an.