Geschrieben von Jennifer Bullert
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Niedersächsische Hochschulen können ukrainischen Geflüchteten den Verwaltungskostenbeitrag von 75 Euro pro Semester erlassen. Das ermögliche eine Härtefallregelung im Hochschulgesetz, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur bekannt gab. Wissenschaftsminister Björn Thümler erklärte, dass das Ziel sei, den Geflüchteten unbürokratische Hilfe zuteil werden zu lassen, damit sie ihr Studium aufnehmen oder fortsetzen können. Wie die Pressesprecherin der HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen, Sabine zu Klampen, auf StadtRadio-Anfrage mitteilte, haben sich seit Kriegsausbruch an den drei HAWK-Standorten acht Geflüchtete aus der Ukraine als Austauschstudierende eingeschrieben. Zudem habe es vor Ostern rund 50 Anfragen gegeben. Um die Verständigung zu vereinfachen plant die HAWK, ab Mai Deutsch-Intensivkurse für die Vertriebenen anzubieten. Mit einem Buddy-Programm sollen die Geflüchteten außerdem beim Ankommen in Deutschland unterstützt werden, so zu Klampen weiter.