Göttinger Weststadt: Verdacht auf Kampfmittel im Boden - Drei weitere verdächtige Objekte östlich der Leine geortet
In der Göttinger Weststadt hat sich der Verdacht auf Kampfmittel im Boden an drei weiteren Punkten erhärtet. Somit sind inzwischen sechs verdächtige Objekte geortet worden, wie die Stadt heute mitteilte. Betroffen ist dabei das Gebiet östlich der Leine. Eine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung bestehe jedoch nach Angaben der Stadt aktuell nicht. Die Verdachtspunkte sollen nun in den kommenden Wochen weiter untersucht werden. Da die Erkundungen zugleich weiter fortgeführt werden, muss auch die Sparkassen-Arena voraussichtlich bis Dienstag geschlossen bleiben. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen darf auch der Skaterpark zurzeit nicht genutzt werden und die Leineschafe müssen an anderer Stelle weiden. Für die Sondierungsarbeiten hat die Stadt außerdem fünf Bäume fällen lassen. Weitere Baumfäll- und Erdarbeiten sollen das Gebiet in nächster Zeit noch zugänglicher machen. Die Stadt hat bislang rund 30 der insgesamt 80 Verdachtspunkte auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht.