Geschrieben von Roman Kupisch
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Die Bewerbung Göttingens um Aufnahmen in das EU-Programm „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ ist gescheitert. Insgesamt haben sich 377 europäische Städte für eine Aufnahme in das Programm beworben. Oberbürgermeisterin Broistedt zeigte sich enttäuscht von der Absage. Sie bekräftigte aber, dass die Absage nichts daran ändert, dass die Stadt an den beschlossenen Klimaplan bis 2030 festhält. Dieser sieht unter anderem vor, dass Göttingen bis 2030 Klimaneutralität erreichen möchte. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sei Göttingen auf zahlreiche Unterstützung angewiesen. Wie Broistedt weiter angab, hat sie dabei nicht nur den Bund, das Land Niedersachsen und die EU im Blick, sondern auch die privaten Haushalte. Die Leiterin des Referats Nachhaltige Stadtentwicklung Dinah Epperlein ergänzt dazu, dass die Stadt selber nur auf eine geringe Menge des CO2-Verbrauchs einwirken könne. Gefragt sei deswegen die Mitwirkung vor allem auch der lokalen Unternehmen. Die Gründe dafür, warum die EU den Göttinger Klimaplan nicht mit in das Programm aufgenommen hat, wurden von der Stadt nicht weiter ausgeführt. Es es sei aber dennoch möglich, dass Göttingen zu einem späteren Zeitpunkt in das Programm aufgenommen werde.