Geschrieben von Roman Kupisch
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Im Zuge der Kampfmittelsondierungen sind sechs weitere Verdachtspunkte entdeckt worden. Diese liegen östlich der Leine. Das gab die Stadt Göttingen heute bekannt. Die Stadt möchte schon jetzt darüber informieren, dass die Räumung der Verdachtspunkte für das Wochenende vom 30. bis 31. Juli angesetzt ist. Ein Gebiet im Umkreis von 1000 Metern um die Verdachtsstellen müsste an diesem Wochenende von den Anwohnern vollständig geräumt werden. Nach Schätzungen der Stadt sind davon ca. 10.000 Personen betroffen. Zusätzlich dazu ist noch ein 250 Meter breiter Radius vorgesehen in dem am Räumungstag für die Anwohner – im Falle einer Sprengung - Luftschutzmaßnahmen gelten. Ein Aufenthalt solle dann unterbleiben. Derzeit gehe nach Angaben der Stadt von den Verdachtspunkten gehe keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung aus. Allerdings sei es unumgänglich den Skatepark am Schützenplatz und die Sparkassen Arena schon ab dem 10. Mai bis zum 31. Juli 2022 zu sperren. Nach alternativen Veranstaltungsorten wird gesucht. Der Räumungstermin am 30 bis 31 Juli sei nach Angaben der Stadt und des Kampfmittelräumdienstes der einzig mögliche Termin. Grund dafür seien teils aufwendige Vorbereitungsmaßnahmen wie beispielsweise die Absenkung des Grundwassers. Ein weiterer Grund ist, dass eventuelle Beschädigungen an den nahen Gasleitungen vor Eintritt der Heizperiode repariert werden müssten. Im Zuge der weiteren Sondierungen könne sich der Räumungsradius noch bis Ende Juli verschieben. Es sei daher ratsam sich laufend über den Stand der Sondierungen bei der Stadt zu informieren.