„Tag der Erinnerung“ in der Göttinger Innenstadt
In der Göttinger Innenstadt soll am Donnerstag zum ersten Mal ein „Tag der Erinnerung“ stattfinden. Ziel der Veranstaltung ist es, die lokale Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus zu fördern. Organisiert wird der „Tag der Erinnerung“ vom YLAB, dem geisteswissenschaftlichen Schülerlabor der Universität Göttingen. Ebenfalls beteiligt sind unter anderem die Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., die im Netzwerk Erinnerungskultur aktiven Geschichtslehrkräfte, Historikerinnen und Historiker sowie Schülerinnen und Schüler. Zum Programm gehört unter anderem ein Stand am Alten Auditorium, der Einblicke in die lokale Widerstandstätigkeit des Universitätspsychologen und Sozialisten Heinrich Düker geben soll. Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und der IGS Geismar informieren zudem am Platz der Synagoge über die Entwicklung der NS-Bewegung in Göttingen und über den Ablauf des Novemberpogroms im Jahr 1938. Interessierte können den „Tag der Erinnerung“ Donnerstag von 15 bis 18 Uhr an insgesamt neun Informationsständen in der Innenstadt besuchen. (Dieser Text wurde um 08:15 Uhr aktualisiert.)