Geschrieben von Julia Kleine
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Der Stadt Göttingen liegen zwei Konzepte zur neuen Nutzung der ehemaligen JVA in der nördlichen Innenstadt vor. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird das Konzept der Trafo Hub GmbH aus Braunschweig bevorzugt. Es werde als nachhaltig realisierbar angesehen und soll weiterverfolgt werden. Göttingen als Life-Science-Standort sei der richtige Standort für ein Co-Working- und Co-Living-Space nach dem Konzept von Trafo Hub, erklärte Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Mitten in der Stadt biete das die Chance, innovative Gründungen und Projekte in Kooperation mit der Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen. Das zweite Konzept zur Nutzung der ehemaligen JVA hat das Soziale Zentrum vorgelegt. Dieses weise nach Angaben der Stadt vor allem in Fragen der Finanzierbarkeit große Lücken auf. Zudem würden insbesondere die Kosten für die Stadt hier deutlich höher liegen. Im Unterschied zur Trafo Hub GmbH will die Initiative das Gebäude nicht kaufen, sondern mieten. Die Sanierung müsste daher durch die Stadt erfolgen. Die Initiative geht von Sanierungskosten in Höhe von 5,6 Millionen Euro aus, die Stadt rechnet dagegen mit einem zweistelligen Millionenbetrag. Die Konzepte sind am 7. Juli Thema im Bauausschuss der Stadt Göttingen. Die endgültige Entscheidung wird am 11. Juli vom Verwaltungsausschuss getroffen.