Verkürzte Öffnungszeiten in der Mensa: AStA und RCDS mit Sorge und Kritik
Aufgrund der verkürzten Öffnungszeiten der Göttinger Zentralmensa und des Cafés Central fordert der Allgemeine Studierendenausschuss ein Entlastungspaket für Studierende. Die Göttinger Hochschulgruppe Ring-Christlich-Demokratischer-Studenten (RCDS) appelliert zudem an das Studentenwerk, die bisherigen Öffnungszeiten in der Zentralmensa und im Café Central beizubehalten. Ab heute sind beide gastronomischen Einrichtungen nur noch eingeschränkt geöffnet. So schließt die Zentralmensa unter der Woche bereits um 14:30 Uhr statt wie bisher um 17 Uhr. Als Grund hatte das Studentenwerk die steigenden Energiepreise genannt. Die RCDS-Hochschulgruppe kritisiert, dass Studierenden, die von zehn bis 16 Uhr Seminare oder Vorlesungen besuchen, so kaum eine Chance auf ein warmes Mittagessen hätten. Die Sparmaßnahmen des Studentenwerks seien zwar nachvollziehbar, allerdings dürften sie nicht zulasten der Studierenden gehen, so der RCDS. Auch der AStA beobachtet die Entwicklung mit Sorge, wie er nun bekannt gab. So könnten die steigenden Gaspreise auch zu Mieterhöhungen führen. Daher fordert der AStA vom Land ein Nothilfeprogramm für Studierende. Anderenfalls könnten diese womöglich ihr Studium nicht fortsetzen, wird in einer Mitteilung befürchtet.