Der Stadt Göttingen wurde gestern durch Ministerin Birgit Honé ein Förderbescheid in Höhe von 4,2 Millionen Euro übergeben. Vorausgegangen war eine erfolgreiche Bewerbung der Stadt um die Teilnahme am Programm „Resiliente Innenstädte“ des Regionalministeriums. Die Innenstädte sollen mit der zur Verfügung gestellten Summe zukunftssicher und nachhaltig gestaltet werden. Mit drei Leitprojekten konnte Göttingen eine unabhängige Jury überzeugen. Die Projekte befassen sich mit der Erneuerung der mittleren Weender-Straße, inklusive des Jacobikirchhofs. Außerdem geplant ist die Sanierung von Kulturstätten, wie dem deutschen Theater. Auch die Erreichbarkeit der Innenstadt ist Teil des Konzepts. Unter anderem soll der Lieferverkehr in der Fußgängerzone reduziert und der ÖPNV ausgebaut werden. Dinah Epperlein, Leiterin des Referats für nachhaltige Stadtentwicklung beschreibt, wie nun weiter verfahren wird.
„Als ersten Schritt werden wir eine Steuerungsgruppe einrichten. Diese Steuerungsgruppe ist zusammengesetzt aus verschiedenen, ja, „Stakeholdern“, wie man so schön sagt. Das heißt, da sind sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Initiativen dabei, aber eben auch der Einzelhandel oder Vertreter von der Gastronomie und eben Verwaltung und Politik. Diese Steuerungsgruppe soll dann das gesamte Programm in den nächsten Jahren begleiten. Was bei uns sehr konkret anliegt ist tatsächlich die Erneuerung der Weender Straße. Hier werden dann voraussichtlich ab nächstem Jahr die Planungen laufen.“
Ministerin Honé betonte zudem, wie wichtig landesweite Vernetzung sei und hoffte, dass durch die neuen Projektideen voneinander gelernt werden könne.