Geschrieben von Roman Kupisch
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Die Stadt Göttingen zieht eine positive Zwischenbilanz zur Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen. Seit Februar sind ca 1.200 Menschen aus der Ukraine nach Göttingen geflüchtet. Davon sind ungefähr zwei Drittel Frauen und ein Drittel Kinder. Erwachsene Männer seien nur wenige darunter. 240 der geflüchteten Kinder seien bereits in Göttinger Schulen gemeldet. Die Stadt dankt allen beteiligten Stellen für die schnelle und unbürokratische Hilfe. So seien rasch zahlreiche Sach- und Geldspenden aus der Bevölkerung abgegeben worden. Auch die Bereitschaft privaten Wohnraum zu teilen sei sehr hoch gewesen. Von Seiten der Stadt wurde im Neuen Rathaus ein Willkommenscenter eingerichtet. Geflüchtete konnte dort ohne Termine Hilfsangebote nutzen. Zudem wurde ein kostenloses Infotelefon eingerichtet. Die Göttinger Verkehrsbetriebe haben ukrainische Flüchtlinge kostenlose Fahrten in ihren Bussen ermöglicht. Die Stadt dankt unter anderem auch der deutsch-russischen Gesellschaft, die bei der Übersetzung von Dokumenten geholfen hat. Das Ziel der Stadt sei weiterhin die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine. Welche Perspektive die Ukrainer in Deutschland haben und wie viele einen dauerhaften Aufenthalt hier in Betracht ziehen, ist derzeit nicht bekannt. Weiterhin sei auch unklar wie viele Menschen aus der Ukraine noch nach Deutschland flüchten werden. Das hinge unter anderem auch davon ab, wie der Krieg gegen die Ukraine verlaufen wird, gab der Pressesprecher der Stadt Dominik Kimyon zu bedenken.