Geschrieben von Roman Kupisch
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Seit Montagabend halten Studierende der Uni Göttingen den größten Hörsaal im Zentralen-Hösaal-Gebäude (ZHG) besetzt. Im Anschluss an eine Lehrveranstaltung im Hörsaal ZHG 011 sind einige Studierende im Saal verblieben und haben Transparente entrollt. Verantwortlich für die Aktion ist Kampagne endfossil:occupy. Die Demonstranten hielten den Hörsaal auch über Nacht besetzt. Am Dienstag wurden dort dann Informationsveranstaltungen von Seiten der Besetzer durchgeführt. Die Kampagne endfossil kündigt an, dass die Besetzung in Göttingen nur der Auftakt sei zu einer Serie weiterer Besetzungen, an denen sich Schulen und Hochschulen weltweit beteiligen würden. Für Deutschland würden noch mindestens 20 solche Besetzungen von Bildungseinrichtungen ab Anfang November erwartet. In einem Statement der Kampagne endfossil wird als Grund für die Besetzung die Ballung internationaler Krisen angegeben. Ein normaler Weiterbetrieb der Lehrverantstaltungen sein Angesichts dessen keine Option. Mit ihren Aktionen erhoffen sich die Studierenden einen Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen zu können, ähnlich wie dies auch schon der Bewegung Fridays for Future gelungen sein soll. Die Kampagne endfossil:occupy wurde im Frühjahr dieses Jahres von Fridays for Future Portugal initiiert.