Geschrieben von Jennifer Bullert
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Das 49-Euro-Ticket für den ÖPNV, auch Deutschlandticket genannt, soll 2023 kommen. Das ist eines der Ergebnisse der gestrigen Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz. Der Göttinger Bundestagsabgeordnete der Grünen, Jürgen Trittin, begrüßte die Einigung auf das Ticket. In einer Mitteilung sprach er von einem Quantensprung für den ÖPNV in Südniedersachsen. Zugleich forderte er aber auch zusätzliche Verbindungen und bessere Taktzeiten. Der Niedersächsische Städtetag zeigte sich zwar erfreut über das Ticket. Er bemängelte aber, dass gerade Menschen im ländlichen Raum nicht zwingend davon profitieren könnten und die geplanten Mittel für den Ausbau des ÖPNV zu gering seien, um das Angebot zu verbessern. Auch die CDU-Fraktion im Landtag übte daran Kritik und forderte in einer Mitteilung eine erneute Spritpreisbremse, bis der ÖPNV besser ausgebaut ist. Ministerpräsident Stephan Weil zufolge solle das 49-Euro-Ticket im ersten Quartal 2023 starten. Niedersachsen plane darüber hinaus noch ein 29-Euro-Ticket. Dieses richte sich an Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende. Das teilte die Staatskanzlei im Anschluss an die Sonder-MPK mit.