Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Göttinger Kreistag will in seiner morgigen Sitzung den Weg für die Harmonisierung der Abfallwirtschaften in den Altkreisen Osterode und Göttingen bereiten. Dazu liegt ein Vorschlag vor, der morgen Nachmittag verabschiedet werden soll. Zuletzt hatte es noch Diskussionen um den Grünabfall gegeben. In diesem Bereich hatten sich die Systeme der beiden Altkreise stark unterschieden, wie der Landkreis mitteilte. Die Verwaltung hat nun vorgeschlagen, losen und nassen Grünabfall von holzigem zu trennen. Lose und nasse Materialien sollen nur über die Komposttonne bzw. eine Saisonkomposttonne entsorgt werden. Während im Altkreis Göttingen holziges Material drei Mal pro Jahr von der Haustür aus abgeholt wird, soll es im Altkreis Osterode zwei Mal pro Jahr abgeholt werden. Darüber hinaus können Bürger*innen im Altkreis Osterode die holzigen Abfälle drei Mal pro Jahr zur Sammelstelle bringen. Landrat Marcel Riethig bezeichnete das Vorgehen als guten Kompromiss. Eine Ausweitung des Systems aus dem Altkreis Osterode hätte nach Aussage der Ersten Kreisrätin Doreen Fragel zu spürbaren Gebührenerhöhungen geführt.