Geschrieben von Roman Kupisch
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Im Falle des Drohschreibens gegen die Göttinger Ditib-Moschee haben sich weitere Politiker zu Wort gemeldet. Der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Cornelius Schley, forderte eine fraktionsübergreifende Erklärung des Stadtrates. Dafür habe der SPD Stadtverband seine Ratsfraktion gebeten sich mit anderen Fraktionen über eine gemeinsame Resolution zu beraten. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt hatte derweil in einer Pressemitteilung das Schreiben „aufs Schärfste“ verurteilt. Wörtlich sagte sie: „Wer einzelne von uns bedroht, bedroht uns alle. Wir halten in Göttingen zusammen!“ Weiter legte sie dar, dass die Ditib Gemeinde ein fester Bestandteil der Stadtgesellschaft sei und sich unter anderem sehr im Bereich Integration engagiere. Vergangene Woche erhielt die Ditib-Moschee ein Drohschreiben das mit einem Hakenkreuz versehen und mit NSU 2.0 unterschrieben war. Zuvor waren bereits Hakenkreuzschmierereien vor der Moschee entdeckt worden.