5,2 Millionen vom Bund für Projekt zur Digitalisierung an Hochschulen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein Projekt zur Digitalisierung von Hochschulprozessen mit 5,2 Millionen Euro. Das Verbundprojekt „Plattform für inter*nationale Studierendenmobilität“ (PIM) wird von der Universität Göttingen und der TU Berlin geleitet. Ziel ist es, die Anerkennung von Studienleistungen beispielsweise nach einem Studienaufenthalt im Ausland oder bei einem Wechsel der Hochschule zu vereinfachen. Studierende müssten keine Papiere von einer Stelle zur nächsten tragen, erklärt Dr. Wolfgang Radenbach, PIM Projektleiter an der Universität Göttingen. Leistungen könnten in einem geprüften digitalen Format von anderen Hochschulen importiert werden. Zudem sei der Bearbeitungsstand des Antrags jederzeit für Studierende und Mitarbeitende einsehbar. In den kommenden zwei Jahren soll PIM schrittweise an den Projekthochschulen eingeführt und die Anwendung ausgewertet und angepasst werden.