Geschrieben von Roman Kupisch
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Die Gewerkschaft IGBCE und der Arbeitgeberverband Chemie Nord haben sich beim „Runden Tisch für Arbeitsmarktfragen“ über die Ausbildungssituation in der Chemieindustrie verständigt. In einer gemeinsamen Pressemeldung zeigten sie sich erfreut über die Zahl an Ausbildungsplätzen. Mit 1057 angebotenen Plätzen sei ein Höchststand innerhalb der vergangenen 20 Jahre erzielt. Auch sei es gelungen die meisten angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Jochen Wilkens vom Arbeitgeberverband hob hervor, dass die Betriebe sich in der Vergangenheit verstärkt bemüht hätten junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen. Zum Erfolg diese Maßnahme habe auch beigetrage, dass es nach Auskunft von IGBCE Landesbezirksleiter Rolf Becker, eine hohe Übernahmequote gäbe. Demnach würden 93 Prozent der Ausbildungsabsolventen von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen, 41 Prozent davon unbefristet. Die Gewerkschaft IGBCE vertritt die Beschäftigten in den Industriezweigen Bergbau, Chemie, Energie.